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Cranio-Sacrale-Osteopathie
Somato Emotionales Unwinding
Cranio-Sacrale-Osteopathie bei Kindern
Cranio-Sacrale-Osteopathie bei Säuglingen
Hinweis: Der große Bereich der Cranio-Sacralen-Therapie wird
von der Schulmedizin bisher nicht anerkannt. Wissenschaftliche Beweise seien
noch nicht ausreichend erbracht worden. Dennoch wird die Methode von vielen
alternativ arbeitenden Therapeuten angewandt.
Cranio-Sacrale-Osteopathie
Dieser Teil
der Osteopathie1) wurde von Dr. Sutherland entwickelt.
Er
untersuchte den Schädel des Menschen und entwickelte eine Methode, mit der der
rhythmische Fluss des Gehirnwassers ertastbar wird. Der cranio-sacrale Rhythmus
(Schädel = Cranium, Kreuzbein = Sacrum) ist eine körpereigene, spezifische
Bewegung, die durch Zu- und Abnahme der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit
entsteht und somit auf den ganzen Organismus wirkt.
Dieser
Rhythmus ist überall, in Knochen, Muskeln und bindegewebsartigen Strukturen des
Körpers tastbar. Er ist ein langsamer Rhythmus, der eine Frequenz von ca. 6-12
Bewegungen pro Minute hat. Nach der osteopathischen Lehre ist dieser Rhythmus,
wie etwa der Herzschlag und die Atmung, ein eigenständiger Körperrhythmus
Das
cranio-sacrale System steht in engem Zusammenhang mit dem ganzen Körper. Eine
Störung des cranio-sacralen Rhythmus kann negative Auswirkungen in Organen,
Muskeln, Knochen oder dem Nerven-, Gefäß- und Hormonsystem haben. In
umgekehrter Richtung reflektieren sich gerne körperliche Störungen auf den
cranio-sacralen Rhythmus.
Durch die
cranio-sacrale Therapie können solche Störungen aufspürt und durch eine sanfte,
nicht invasive manuelle Technik, am Schädel oder an bestimmten Körperregionen
korrigiert werden.
Sehr häufig ist es so, dass die Ursache nicht im Symptom
liegt. Die Wurzeln der Beschwerden liegen meist woanders. Dies bedeutet, dass
nicht unbedingt dort gearbeitet wird, wo Symptome auftreten.
Behandelt
man die Ursache, so kann die körpereigene Energie ungehindert fließen, der
körpereigene Rhythmus kann wieder so schwingen, dass das System sich
regenerieren kann. Die cranio-sacrale Therapie bewirkt einen allgemeinen
Ausgleich bei Spannungszuständen sowie eine Stärkung der Vitalfunktionen.
Indikationen bei Erwachsenen:
-
Allgemeine innere und
äußere Spannungszustände
-
Nachsorge bei
Schlaganfall, Schädel- und Hirnverletzungen
-
Schwindel
-
Augenerkrankungen
-
Kiefergelenksbeschwerden,
Zähneknirschen
-
Hörstörungen /
Ohrgeräusche
-
Wirbelsäulenprobleme
-
Kopfschmerzen / Migräne
-
Akute und chronische
Schmerzen
-
Schleudertrauma,
Halswirbelsäulenverletzungen
-
Schulter-Nackenbeschwerden
-
Erkrankungen des
Zentralen Nervensystems
-
Wahrnehmungsstörungen
-
Koordinationsprobleme
-
Atemstörungen, z.B.
chronisches Asthma oder chron. Bronchitis
-
Beklemmungsgefühle
-
Allgemeine
Stress-Symptome
-
Vegetative
Funktionsstörungen, Stimmungsschwankungen
-
Chronische Müdigkeit
-
Physische Traumen wie
Frakturen, Stürze, Unfälle, Zerrungen
-
Emotionale Traumen und
Störungen

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Somato Emotionales Unwinding
Das Konzept
des Somato Emotionale Unwinding wurde unter anderem von Dr. Upledger
entwickelt.
Soma = Körper, Unwinding = Entwirrung
Im Rahmen
der Forschung kam er auf das Konzept der Energiezyste. Der Körper kann die
Einwirkung plötzlicher Gewalt, wie sie bei Unfällen oder Verletzungen auftritt,
auf verschiedene Arten verarbeiten:
-
Ist der
Körper
in der Lage die gewaltsam auf ihn eingewirkten Kräfte zu integrieren, wird
ein natürlicher Heilungsprozess veranlasst.
-
Können
diese gewaltsam auf ihn eingewirkten Kräfte nicht effektiv integriert werden,
nimmt der Körper sie in sein Energiesystem auf, verkapselt sie energetisch
und bildet eine Energiezyste. Das Gebiet der Zyste ist ein klar umgrenztes
Gebiet im Gewebe. Durch die chaotischen Zustände kann dieses Gebiet seine
ursprüngliche Aufgabe im Körpersystem nicht mehr erfüllen. Das Gewebe beginnt
sich in Bezug auf Temperatur, Hautbeschaffenheit und
Schmerzempfindlichkeit zu verändern. Die Energiezyste ist eine Störung,
weil sie normale Körperfunktionen behindert bzw. blockiert. Der Organismus muss sich auf diese Zyste einstellen, um seine normalen
Funktionen zu gewährleisten.
Während einer
Somato-Emotionalen Unwinding Therapie kommt es zu körpereigenen Bewegungen in Gewebe
und Muskulatur. Der Körper versucht sich zu entwirren bzw.
diese Energiezysten aufzulösen. Körperliche wie auch emotionale Blockaden
können gelöst werden.
Um diesen
somato-emotionalen Prozess zu verbessern arbeite ich persönlich mit der
Wahrnehmung des Körpers und der Wahrnehmung der inneren Bilder
(Visualisierung).
Das
Somato Emotionale Unwinding wird angewandt um:
-
die
Selbstheilungskräfte
anzuregen
-
eine Selbstkorrektur des Körpers
zu bewirken
-
eine Verbesserung der
Gesamtvitalität und des energetischen Zustands zu erreichen
-
Schmerzen und traumatische
Nachwirkungen zu vermindern bzw.
aufzulösen
-
eine Tiefenentspannung zu
erlangen
-
das Nervensystem umzuschalten
-
physische Traumen wie
Frakturen, Stürze, Unfälle, Zerrungen zu lindern
-
ein
Geburtstrauma aufzuarbeiten (Kind)
-
ein
Entbindungstrauma zu lösen (Mutter)
-
bei emotionalen Traumen und
Störungen
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Cranio-Sacrale-Osteopathie bei Kindern
Die Cranio-Sacrale Körpertherapie wird auch bei
Kindern und Jugendlichen angewandt.
Über Ertasten und Fühlen versucht man die Ursache der Beschwerden zu
erkennen und zu beheben bzw. zu lindern. Kinder, die mit dieser Methode
behandelt werden, sind meistens Kinder, die eine schwere, komplizierte oder
traumatische Geburt gehabt haben.
Des weiteren hilft diese Therapie bei
Gesichtsskoliosen1) oder Schädeldeformitäten, die im Säuglingsalter nicht oder
zu kurz behandelt wurden.
Lernstörungen und Entwicklungsverzögerungen
bei Schulkindern, die durch eine Atlas-Blockade1) verursacht wurden,
lassen sich gut über diese Methode behandeln. Die durch blockierte
Schädelknochen beeinträchtigte Seh- und Hörfunktion verbessert sich nach
Lösung
dieser Blockaden.
Behandlung:
Auch hier gilt es die strukturellen Funktionsstörungen, die aus Geburtstraumata
resultieren, so früh wie möglich zu behandeln. Das Ziel der Behandlung ist es,
Blockaden von Schädelknochen zu lösen und somit Verengungen an
Blutgefäßen und Nerven zu beheben.
Verdrehte oder verschobene Wirbel versucht
man durch sanfte, nicht invasive Techniken, in die Ursprungsposition zu bringen.
Während der Behandlung wird auch an verklebten Faszien1) gearbeitet, um diese zu
lösen. Die Behandlungsdauer und Länge ist von Kind zu Kind unterschiedlich.
Wichtig ist die Mitarbeit des Kindes bzw. des Jugendlichen.
Indikationen bei Kindern und Jugendlichen:
-
Verstopfungen, Darmkoliken, Blähungen
-
Kieferorthopädische Probleme
-
Kopfschmerzen, Erschöpfung, Ängste
-
Asymetrische Bewegung der Arme oder der Beine
-
Rückenschmerzen, Skoliosen1),
-
Gliederschmerzen,
Wachstumsschmerzen
-
Schädeltrauma, Gehirnerschütterung
-
Traumatische Verletzungen, wie z.B. Unfälle
-
Schiefhals, KISS1) bzw. KIDD1)-Syndrom
-
Schiefköpfigkeit, Gesichtsskoliose1), Schädeldeformitäten
-
Chronische oder rezidivierende1) Mittelohrentzündungen
-
Nasennebenhöhlenentzündung
-
Asthma
-
Bronchitis, allgemeine Infektanfälligkeit
-
Entwicklungsverzögerungen
-
Lernschwierigkeiten, Verhaltensprobleme, Schulangst,
-
ADS1), ADHS1)
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Cranio-Sacrale-Osteopathie bei Säuglingen
Allgemein zur Geburt
Die Geburt stellt für das Neugeborene eine extreme Belastung dar. Auf Kopf,
Hals, Wirbelsäule und den ganzen Körper wirken enorme physikalische Kräfte.
Während des Geburtsvorgangs drückt allein die Gebärmutter den
Kopf des Kindes um einige Zentimeter zusammen. Bei diesem Vorgang werden die
Schädelknochen zusammengestaucht und die
Schädelbasis mit ihren vielen
Durchgängen für Blutgefäße und Hirnnerven kann eingeengt werden. Die
Kräfte wirken während des Durchtritts durch den Geburtskanal hauptsächlich auf
den Hals- und
Kopfbereich, bedingt durch die Dreh- und Hebelbewegung, die das Kind
während einer normalen Geburt macht. Kommt es während der Geburt zu Problemen,
wie Steckenbleiben im Geburtskanal oder Notkaiserschnitt können daraus
Fehlstellungen oder Einengungen im Hals und Kopfbereich folgen, die über
Muskeln, Sehnen und Faszien auf die restliche Wirbelsäule übertragen werden und
bis zum Becken ihre Auswirkungen haben.
Einige
Anwendungsbereiche der Cranio-Sacralen-Körperarbeit an Säuglingen habe ich im
Folgenden ausführlicher beschrieben.
Spuck–
und Schreikinder
Der Hinterkopfbereich ist für den Geburtsprozess von
allergrößter Bedeutung, da er den Weg des Kindes durch den Geburtskanal leitet.
Hier wirkt aber auch das Hauptgewicht der Kräfte, wenn es zu Verzögerungen und
Komplikationen im Geburtsverlauf kommt.
Bei
Spuck- und Schreikindern findet man meistens Einengungen oder Verschiebungen
zwischen Atlas1) und Hinterhaupt. Oft sind auch die beiden Schläfenbeine mit
betroffen. Diese drei Schädelknochen treffen an der Schädelbasis zusammen und
können die Austrittslöcher der Nerven sowie Blutgefäße einengen.
In diesen
Fällen ist die Cranio-Sacrale-Körperarbeit meiner Erfahrung nach eine gut
geeignete Therapie.
Allgemeine Infektanfälligkeit
Bei Fehllagen des Ungeborenen oder beim Einsatz von Geburtshilfsmitteln kann es zu einem
starken Druck auf die Kopfvorderseite kommen. Der Kopf wird zusammengedrückt und es kommt zur Stauchung in der Schädelmitte. Diese
Stauchung kann eine verstärkte Infektanfälligkeit des Nasen-Rachenraumes zur
Folge haben.
Eine
weitere Ursache für erhöhte Infektanfälligkeit sind Verklebungen im
Hirnhautbereich, die im Zusammenhang mit Mehrfachimpfungen stehen können. Auch
hier kann die Cranio-Sacrale-Körperarbeit helfen.

Ohrinfektionen
Das Schläfenbein ist der Knochen, in dem sich das Hörorgan
befindet. Dieser Knochen kann unter der Geburt leicht eingeengt werden, da er sehr nah am
Hinterhaupt liegt. Es kommt nicht selten vor, dass Babys schon in den ersten
Lebenswochen an Ohrinfektionen leiden. Ziel der Behandlung ist es, die betroffenen Strukturen
wieder frei beweglich zu machen. Dadurch besteht die Chance, dass sich Ihr Kind leichter von der
Infektion erholt und die Rezidivwahrscheinlichkeit1) sinkt. Erwähnenswert ist hier auch
die geeignete Ernährung der Mutter, die sich direkt auf den Säugling auswirkt.
Behandlung
Je eher man mit einer Behandlung beginnt, desto besser. Da bei
Säuglingen die Schädelknochen noch nicht knöchern verwachsen sind, bestehen
gute Chancen die Einengungen und Blockaden zu beseitigen.
Ist ihr
Kind etwas älter, brauchen Sie den Kopf nicht hängen lassen. Da Kinder sich
entwickeln und wachsen, besteht immer die Möglichkeit den Zustand zu
verbessern. Wie lange oder häufig hier die Cranio-Sacrale-Therapie angewandt
werden sollte, kann ich nicht pauschal sagen. Mal gibt es große
Fortschritte, mal sind sie etwas kleiner. Aufgeben sollte man als Elternteil
nie, wenn es um die Gesundheit des Kindes geht.
Die Hände
eines Therapeuten ertasten und fühlen. Bei der Cranio-Sacralen-Osteopathie kommen osteopathische Techniken zum Einsatz, die nicht invasiv sind. Es wird
nicht eingerenkt. Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung der freien
Bewegung, das Lösen von Blockaden und Verengungen.

Die
Cranio-Sacrale-Osteopathie empfiehlt sich für Säuglinge bei folgenden
Problemen:
-
Stillprobleme, Erbrechen oder Spucken nach dem Stillen
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Saug- und Schluckprobleme
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Schiefhals, KISS-Syndrom1)
-
Asymetrische Bewegung der Arme oder der Beine
-
Schreibabys
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chronische und rezidivierende1)
Mittelohrentzündungen
-
Verdauungsprobleme, Verstopfung, Blähungen, Darmkoliken
-
erhöhte Infektanfälligkeit
-
Schädeltrauma, Gehirnerschütterung, Geburtstrauma
-
Kieferorthopädische Probleme
-
Traumatische Verletzungen, z.B.
Fallen vom Wickeltisch
-
Folgen von Impfungen
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Ausbildung in
CranioSacraler KörperBalance
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